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Widerstand gegen den Krieg
Nur die sozialistischen Widerstandsgruppenwarnten bereits 1933 davor,
daß das nationalsozialistische Regime einen Krieg vorbereite, den es sicher
verlieren werde. Bei Kriegsausbruch versuchten vereinzelte konservative
Oppositionelle, in Friedensverhandlungen mit den Alliierten zu treten. Aber
die überwältigenden Siege der Wehrmacht 1939/40 ließen jegliche Kritik
verstummen. Deserteure und Kriegsdienstverweigerer galten als "Drückeberger"
und "Vaterlandsverräter". Erst in den letzten Kriegsjahren, als ein Ende mit
Schrecken abzusehen war, wurde der Krieg zu einem Motor des Widerstands: Die
"Weiße Rose", die Beteiligten des 20. Juli und des "Kreisauer Kreises"
(in München waren dies die Gruppen um Franz Sperr bzw.
Augustinus Rösch,
der KlingenbeckKreis, die "Antinazistische Deutsche
Volksfront" und andere Gruppen richteten sich vor allem auch gegen den
Krieg. Auf breiterer Front jedoch organisierte sich der Widerstand erst, als
die Amerikaner schon vor den Toren Münchens standen. Der Aufstand der
"Freiheitsaktion Bayern" scheiterte in den letzten Kriegstagen.
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